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1927 trafen sich in Brüssel Vertreter*innen der kolonisierten Welt. Ein Jahrhundert später scheint globale Solidarität fast unmöglich geworden. Antiimperiale Lego-Welten sind kein Ersatz für echtes Miteinander. Freiheit lässt sich nicht herbeirendern. Sie lässt sich nur erstreiten. Dafür braucht es neue Ideen von Re-Präsentation.

Die Reihe KeineGegenwart fragt nach dem Erben von Zeit. Teil 1 dreht sich um die Ambivalenz von Ideen. Er folgt dem Theoretiker Frantz Fanon nach Frankreich, analysiert die Wahrnehmung Afrikas in der Pan-Europa Bewegung der Zwischenkriegszeit und endet in Datenströmen und im Mittelmeer.

Eine Maschine schreibt über zwei Menschen während der Wirren der ungarischen Räterepublik von 1919 und spürt dabei der Frage nach, was Menschsein in einer von Maschinen geprägten Gesellschaft bedeutet, wie nah oder fern Mensch und Maschine sich sind, und wie fremd man sich im Vertrauten plötzlich fühlen kann, wenn man es aus einer neuen Perspektive betrachtet.
